Einführung
DDOS-Schutzmaßnahmen
Schutzmasßnahmen
für ServerBetreiber
Tools/Werkzeuge
ProxyClone-Schutzmaßnahmen
IRC ist für viele ein KommunikationsSystem und wird grösstenteils
auch als solches benutzt, für andere ist es meist ein KriegsSpielPlatz.
Fast Jeder User und somit auch jeder NetzwerkAdministrator wurde
sicher schoneinmal Opfer einer Attacke. Manche sind trivialer Natur
, andere koennen schwerwiegende Folgen haben.
In diesem Abschnitt geht es um die Schutzmaßnahmen solcher
trivialen Attacken wie die von Proxy-Clones, welche das Chatgeschehen
derbe stören koennen.
Auch DDOS-Attacken werden hier mehr oder weniger behandelt. Zur
Zeit beschränke ich mich auf externe Links, in bezug auf die
aufspürung solcher Klienten auf dem eigenen System und wie
man sich als Opfer Verhalten sollte.
Dieser Abschnitt ist noch in seiner Entstehungsphase.
Wer zu diesem Thema noch Tipps hat, kann sie mir gerne mailen, -
würde mich freuen !
DDOS-Schutzmaßnahmen
Wie bereits in der DDOS-Sektion bemerkt,
kann man sich zur Zeit nicht wirklich gegen einen DDOS-Angriff schuetzen.
Jedoch sollte man seinen eigenen Server frei von solchen Angriffstools
halten.
Und man sollte sich als IRCAdmin, bzw betreiber eines IRC-Netzes
im Vorfeld gedanken machen, wie man sich in einer solchen Situation
verhält , wenn man wirklich angegriffen werden sollte.
-Maßnahmen für
Serverbetreiber
-Tools / Werkzeuge
Die Rechner der Serverbetreiber kommen nicht nur als Opfer der
DoS-Angriffe in Betracht. Wegen ihrer leistungsfähigen Anbindung
an das Internet sind sie auch potentielle Ausgangsplattformen. Daher
muss verhindert werden, dass diese Rechner als Ausgangspunkt für
Angriffe auf weitere Rechner missbraucht werden.
Maßnahme 3: Einsatz von Paketfiltern bei Serverbetreibern
Server sollten im Normalfall nur wenige Dienste anbieten und entsprechend
konfiguriert werden. Auf dem vorgeschalteten Router sollten Paketfilterregeln
implementiert werden, die nur die zugehörigen Protokolle passieren
lassen und beispielsweise sicherheitskritische Dienste oder gerichtete
Broadcasts (RFC 2644) abblocken. Im Falle eines Angriffs können
diese Router so umkonfiguriert werden, dass die Anfragen von verdächtigen
einzelnen IP-Adressen oder -Adressbereichen abgewiesen werden. (Darüberhinaus
sollte der Serverbetreiber den Paketfilter zusätzlich so konfigurieren,
dass aus seinem Netz heraus IP-Spoofing nicht möglich ist und
so die Maßnahme 1 unterstützt wird. Die dazu vorzunehmenden
Einstellungen sind in den Systemverwalter-Handbüchern der Router
beschrieben.)
Maßnahme 4: Automatische Angriffserkennung
DoS-Angriffe zeichnen sich normalerweise dadurch aus, dass sie
Server anomal auslasten. Daher sollten typische Kennwerte (Speicherauslastung,
Stacks, Netzauslastung, ...) ständig überwacht werden.
Eine automatische Alarmierung ermöglicht dann, zeitnah Reaktionen
einzuleiten (hostbasierte Angriffserkennung). Hierzu sind ggf. geeignete
Zusatzprodukte heranzuziehen. Zusätzliche Informationen zu
Intrusion Detection Systems finden sich beispielsweise unter http://www.bsi.bund.de/literat/.
Maßnahme 5: Etablierung eines Notfallplans
Im Falle eines Angriffs ist es von zentraler Bedeutung, schnell
reagieren zu können. Nur so ist es möglich wirksame Gegenmaßnahmen
einzuleiten, eventuell den Angreifer zu identifizieren und den Normalbetrieb
innerhalb kurzer Zeit wieder herzustellen. In einem Notfallplan
ist daher eine geeignete Eskalationsprozedur festzuschreiben. Notwendige
Angaben sind dabei u. a. Ansprechpartner, Verantwortliche, alternative
Kommunikationswege, Handlungsanweisungen und Lagerort möglicherweise
benötigter Ressourcen (z. B. Magnetbänder). Nähere
Informationen zum Umgang mit Angriffen aus dem Internet finden sich
unter http://www.bsi.bund.de/taskforce/literatur/angriff.htm.
Maßnahme 6:Sichere Konfiguration der Server
Die Server der Serverbetreiber können als Agenten eines DoS-Angriffs
missbraucht werden. Der Angreifer installiert dazu unter Ausnutzung
bekannter Schwachstellen Schadsoftware. Daher müssen die Betreiber
der Server diese sorgfältig und sicher konfigurieren. Nicht
benötigte Netzdienste sind zu deaktivierten und die benötigten
abzusichern, ein hinreichender Passwort- und Zugriffsschutz sowie
rechtzeitiges Ändern (insbesondere voreingestellter) Passwörter
muss sichergestellt sein. Nähere Informationen finden sich
unter http://www.bsi.bund.de/.
Maßnahme 7:Restriktive Rechtevergabe und Protokollierung
Durch Manipulationen an Servern kann ein Angreifer diese als Agenten
missbrauchen oder ihre Leistungsfähigkeit einschränken.
Deshalb müssen alle Änderungen und alle Zugriffe auf den
Server protokolliert werden. Es ist auf eine restriktive Vergabe
von Zugriffsrechten der Nutzer, auf die zur Verfügung gestellten
Systemressourcen und auf eine erhöhte Sorgfalt bei Konfigurationsänderungen
zu achten. In regelmäßigen Abständen ist das Dateisystem
auf Integrität zu überprüfen. Werden lediglich statische
Daten benötigt, kann ein manipulationssicherer, schreibgeschützter
Datenträger verwendet werden.
Maßnahme 8: Einsatz von Open-Source-Produkten
Für den Fall, dass Schwachstellen neu entdeckt werden, die
einen DoS-Angriff ermöglichen oder erleichtern, ist es wichtig,
dass diese schnell behoben werden können. Meist werden derartige
Schwachstellen in Open-Source-Software wesentlich schneller behoben
als in Produkten, deren Quellcode nicht veröffentlicht ist.
Häufig können die Veränderungen im Quellcode sogar
selbst durchgeführt werden. Daher sollten Open-Source-Produkte
bei ähnlicher Leistungsfähigkeit bevorzugt werden (siehe
http://linux.kbst.bund.de/).
Die folgenden Tools wurden zum Aufspüren von DDoS Agenten
und Handlern entwickelt.
Tools des National
Infrastructure Protection Center (NPIC)
-
Find_DDoS -
Homepage
Ein Tool zum Scan nach DDoS Agenten und Handlern. Findet MStream,
Stacheldraht, Trinoo, TFN, TFN-Rush, TFN2K Master und Clienten
sowie Trinity V3. Setzt die Default Konfiguration (bgzl. Portnummern)
eines DDoS-Agenten oder Handlers voraus. Leider nur als Solaris
(Intel und Sparc) sowie Linux (Intel) Executable.
Tools der TheoryGroup
Tools von BindViews
RAZOR Team
-
Zombie Zapper
Homepage
Ein Tool um durch Absenden entsprechender Kommandos einen laufenden
Denial-of-Service Angriff zeitweilig zu zu stoppen. Setzt die
Default Konfiguration von trin00, TFN oder stacheldraht voraus.
Für UNIX und WindowsNT. (Sourcen verfügbar)
-
Tfn2kpass
Homepage
TFN2K Handler speichern eine Liste ihrer Agenten in einer verschlüsselten
Datei. Das Passwort ist in den Code des Handlers einkompiliert.
Dieses Tool extrhiert das Passwort, so daß die Agentendatei
entschlüsselt werden kann. (Sourcen verfügbar)
Proxy-Clone-Schutzmaßnahmen
CloneScripte mit ProxyErweiterung sind mittlerweile keine Seltenheit
mehr.
Das hat auch den Nebeneffekt, dass immer mehr Netze unter diesen
Attacken leiden.
Innerhalb weniger Minuten connecten einige hundert Clones auf den
Server bzw ins Netzwerk und flooden was das Zeug hält. Unerfahrene
und teilweise auch erfahrene Netzwerke koennen oft nur abwarten
und ggf. k-lines ect verteilen.
Wie kann man sich effektiv vor solchen Attacken schuetzen ?
Zum einem kann man sinnvolle I:Lines setzen, das heisst nur den
Netzen Zugang verschaffen die relativ geschützt sind *.de *.net
*.com usw.
Oft benutzte Proxies haben die Endung *.jp *.ru ... diese koennte
man, sofern das Netz nicht von vielen Japanern bzw Russen, benutzt
werden sperren.
Hat aber den Nachteil, das Benutzer aus diesen Regionen nicht mehr
am Chatgeschehen teilhaben koennen. Und .de-Proxies koennen ebenfalls
weiterhin benutzt werden.
Also muessen sogenannte ProxyScanner bzw ProxyMonitore her.
Im Internet gibt es mittlerweile schon eine kleine Handvoll solcher
Scanner/Monitore, doch welche sollte man benutzen und von welchen
sollte man meiden?.
Ein sehr netter ProxyMonitor ist
BOPM ist ein Bot der sämtliche Klienten auf offene Proxies
scannt und diese ggf. vom Server k-lined.
Von BOPM soll es auch eine Daemon-Version geben , jedoch ist zu
empfehlen die BotVersion zu benutzen. Vorteil ist das auf
jedem Server im Netzwerk einer dieser Monitore verbunden ist der
auch im Falle eines Splits den Server sauber halten kann. BOPM nutzt
einmal einen lokalen Scanner, als aber auch eine BLACKLIST, so dass
auch getunnelte Proxies, sofgern bekannt, entfernt werden koennen.
Nachteil hier , BOPM erkennt wie bereits erwähnt nur
offene Proxies. So ist es denn noch moeglich mit einigen wenigen
Proxies zum IRCD zu connecten.
Einige Services, wie zum Beispiel Epona, haben einen eigenen Proxyscanner.
Der Epona-Scanner entfernt (bei bedarf) sämtliche Proxies ,
egal ob offen oder nicht.
Somit ist dieser hmmm relativ effektiv anzusehen.
Jedoch hat auch diese Methode Nachteile.
Im Falle eines Splits ist nur der Server von ProxyClones geschützt,
der mit den IRCServices(epona) verbunden ist. Alle anderen Server
sind in dem Moment ungeschützt und man koennte diese in der
Splitzeit mit hunderten von ProxyClones betreten.
Sobald die Server wieder verbunden sind, scannen die Services sämtliche
User, die auf den gesplitteten servern waren ! Das beansprucht sehr
viele Threads und Zeit. Sollten sich nun noch extrem viele Proxies
auf diesen Server befunden haben, dann muessen die Services diese
noch killen.
Je nach Useranzahl kann dies das gesamte Netzwerk runterziehen und
bei häufigen Splits arghe nerven.
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